Aus eins mach zwei…Sommerzeit ist Datischzeit!

Woher kommt eigentlich das Wort Datschi hab ich mich gefragt?!

Google weiß alles und lieferte mir prompt eine Antwort.

„Das Wort Datschi kommt vermutlich von dem süddeutschen Dialektwort „detschen“ oder „datschen“, was man mit „hineindrücken“ übersetzen kann. Die Zwetschgen werden nämlich in den Teig hineingedrückt.“

Aha?!

Woher auch immer und warum auch immer. Datschi ist in jedem Jahr ein Muss!

So lecker, so saftig, so süß, so sauer, so streuselig, so mürbe, so Mundvoll & so schnell aufgegessen wie er zubereitet wurde.

Zwetschgendatschi

Da meine Zwetschgen nicht für den ganzen Teig ausgereicht haben, habe ich mir eine weitere Variante überlegt.

Johannisbeer-Schmand-Pudding-Datschi

Johannisbeerdatschi

Mein Rezept für euch

Hefeteig

  1. 30 g frische Hefe
  2. 150 ml Milch
  3. 250 g Mehl
  4. 10 g Rohrzucker
  5. 1 Tl Salz

Hefe in lauwarmer Milch auflösen.

Mehl, Zucker und Salz zugeben und mit der Knetmaschine oder Handrührer zu einem glatten Teig verarbeiten.

Teig zugedeckt eine Stunde an einem warmen Ort gehen lassen.

Schmand-Pudding-Masse

  1. 2 Päck. Puddingpulver (Vanille)
  2. 500ml Milch
  3. 80g Zucker
  4. 2 Becher Schmand

Pudding kochen, abkühlen lassen und beide Becher Schmand unter heben.

Backen

Backform mit Butter einfetten und den Hefeteig darauf ausbreiten.

Schmand-Pudding-Masse auf dem Hefeteig streichen und darauf die Zwetschgen (entsteint und halbiert) oder Johannisbeeren verteilen und „detschen“.

Schnelle Streusel aus 75g kalter Butter, 75g Zucker und 150g Mehl zubereiten und auf dem Obst verteilen.

Bei 180°C Unter-/Oberhitze ca. 45 Minuten backen.

Viel Spaß beim nach backen. Eure Lisa ♥